1. September 2003 - Erster Tag des Erörterungstermins

Notwendigkeit der Brücke nicht begründet --- Altstadtseite massiv betroffen

Am heutigen ersten Tag des Erörterungstermins zum Verkehrszug Waldschlößchenbrücke konnte die Stadt die Notwendigkeit der Brücke nicht belegen. Professor Becker, TU Dresden, beauftragt von der GRÜNEN LIGA, zweifelte zudem die Datengrundlagen an.

Von den Vertretern der Stadtverwaltung wurde zugegeben, daß es im Bereich Fetscher- / Wormser- / Spenerstraße und Berthold-Brecht-Allee zu einer stark erhöhten Belegung (ca. 18.000 Autos/ Tag) kommt, deren Bewältigung jedoch nicht im Rahmen dieses Bauvorhabens behandelt werden soll. Die Bürger forderten die Aufnahme auch dieses Planungsgebietes in den Planungsumfang zur Waldschlößchenbrücke. Die Stadt hingegen besteht darauf, dieses Planvorhaben separat zu behandeln.

Durch die Hohe Verkehrsbelastung der Kreuzung Pfotenhauer- / Fetscherstraße und der Fetscherstraße werden für das Herzzentrum und das Altenpflegeheim "Clara Zetkin" gesundheitsgefährdende Werte erreicht, die weit über zulässigen Grenzwerten liegen. Morgen wird die Erörterung fortgesetzt.